Isernhagenhof bleibt das Kulturzentrum in der Gemeinde

 
Foto: André Marburg
 

Der Prüfauftrag der CDU Ratsfraktion zur Weitergabe der Immobilie „Kulturscheune" des Isernhagenhofes wird als erledigt betrachtet entsprechend der Stellungnahme der Gemeindeverwaltung.

 

Das Fachamt hat die Umsetzbarkeit einer Übernahme des Scheunengebäudes prüfen lassen und bewertet die Erfolgsaussichten wegen der aktuellen Vertragssituation als negativ. 

Auf der gesamten ehemaligen Hofstelle sind neben der für Veranstaltungen ausgebauten Scheune in weiteren Gebäuden das KulturKaffee Rautenkranz, die Begegnungsstätte, die Kunstschule und die Musikschule Isernhagen & Burgwedel untergebracht und in Betrieb.

IsernhagenhofFoto: André Marburg

In der ausgebauten Scheune finden Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und andere Events statt. Ziel des gemeinnützigen Isernhagenhof Kulturvereins e.V. ist es, die kulturelle Szene in und um Isernhagen zu fördern und die Zusammenarbeit mit anderen Körperschaften, Organisationen und lokalen kulturellen Initiativgruppen zu koordinieren. Genau das geschieht auch seit vielen Jahren erfolgreich. Der Isernhagenhof ist über unsere Ortsgrenzen hinaus bekannt und die Veranstaltungen werden von vielen Menschen besucht. Auch viele Isernhagener Vereine nutzen diese Bereiche gern und oft. Für Feiern im privaten oder geschäftlichen Rahmen können die Räume angemietet werden. Der Isernhagenhof bietet ein außergewöhnlich schönes Ambiente und ist ein Aushängeschild für unsere Gemeinde.

Das Ansinnen der CDU, die rechtliche Grundlage des Erfolgsmodells „Isernhagenhof“ mit ihrem Prüfauftrag in Frage zu stellen, hat allenthalben nur Kopfschütteln hervorgerufen. Aus Kostenersparnisgründen die bewährte Arbeit unterschiedlicher Kulturschaffender in Frage zu stellen, war schon im Ansatz indiskutabel.

Die Übergabe der Immobilie Kulturscheune an einen privaten Investor war für die SPD Ratsfraktion von vornherein illusorisch und wurde von ihr abgelehnt. Umso erfreulicher ist es, dass nun alle bestehenden Verträge weiterhin Bestand haben sollen.

Susanne Reich (Pressereferentin der SPD Ratsfraktion)