Ratsmitglieder besuchen unsere polnische Partnergemeinde Suchy Las

 

Der Bürgermeister von Suchy Las, Herr Wojtera, hatte zum Partnerschaftstreffen vom 23. bis 25. Juni 2017 eingeladen.

Für die SPD Isernhagen nahmen der Fraktionsvorsitzende Hans-Edgar Ojemann und der Ortsbürgermeister von Altwarmbüchen, Philipp Neessen, an der Fahrt nach Polen teil.

Die Reise sollte mit der Bundesbahn erfolgen. Am Hauptbahnhof Hannover erfuhren unsere Vertreter, dass der gebuchte Zug wegen des Unwetters ausgefallen war. Die beiden Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Isernhagen, Herr Thomas Jüngst und Herr Sascha Trampe, haben schnell umorganisiert und eine Fahrt mit dem Gemeinde-PKW ermöglicht. Begrüßt wurden die Isernhagener bei ihrer Ankunft gegen 22 Uhr vom Bürgermeister Wojtera, und bei einem anschließenden Abendessen gab es erste gute Gespräche.

Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonnabend wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen Suchy Las und der Gemeinde Gnivan aus der Ukraine unterzeichnet. Aus diesem feierlichen Anlaß gab es Auftritte von Sängern aus Polen sowie von Kindern aus der Ukraine. Zur Erinnerung an den Tag wurde danach gemeinsam eine Zirbelkiefer aus der Ukraine gepflanzt.

Am Nachmittag unternahmen alle Teilnehmer einen Ausflug nach Poznań (Posen). Die Gemeinde Suchy Las liegt im Gebiet der Großpolnischen Seenplatte und grenzt direkt an die kreisfreie Stadt Poznań; sie ist die fünftgrößte Stadt in Polen mit einer Universität sowie einem Zentrum für Industrie, Handel und Forschung. 

In der wunderschönen Altstadt von Poznań durften die Gäste an einer Führung teilnehmen. Die im Jugendaustausch zwischen den Partnergemeinden aktive Deutschlehrerin Kamila Gulczynska-Kandulaska stand während des Besuches als Übersetzerin zur Verfügung und sorgte an allen Tagen für eine gute Verständigung.

Unsere beiden SPD-Genossen sind beeindruckt zurückgekommen. Sie konnten mit vielen offenen und freundlichen Menschen sprechen. Beide berichten von überaus  interessanten und informativen Tagen. Sie werden sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass diese Partnerschaft weiterhin mit Leben erfüllt bleibt.

Susanne Reich (Pressereferentin SPD Ratsfraktion)